24. Sept.
6 Min. Lesezeit


Wer ein Online-Business aufbaut, findet heute für fast jede Aufgabe ein eigenes Tool. Für Texte, Videos, Grafiken, SEO, Social Media, Statistiken und Organisation gibt es unzählige Möglichkeiten.
Ich versuche es lieber möglichst einfach zu halten.
In diesem Artikel zeige ich dir 8 Tools, die ich selbst für mein Online-Business nutze oder für besonders praktische Aufgaben einsetze. Dabei geht es nicht darum, eine Rangliste zu erstellen. Ich zeige dir, wofür ich die einzelnen Werkzeuge verwende und wo sie mir Arbeit abnehmen.
Wer ein Online-Business aufbaut, findet heute für fast jede Aufgabe ein eigenes Tool. Für Texte, Videos, Grafiken, SEO, Social Media, Statistiken und Organisation gibt es unzählige Möglichkeiten.
Ich versuche es lieber möglichst einfach zu halten.
In diesem Artikel zeige ich dir 8 Tools, die ich selbst für mein Online-Business nutze oder für besonders praktische Aufgaben einsetze. Dabei geht es nicht darum, eine Rangliste zu erstellen. Ich zeige dir, wofür ich die einzelnen Werkzeuge verwende und wo sie mir Arbeit abnehmen.
Hinweis zu den Preisen: Preise und Tarife können sich ändern und je nach Land, Plattform, Abrechnung und Aktion unterscheiden. Die Angaben entsprechen dem Stand September 2026.
1. ChatGPT – Ideen entwickeln und schneller weiterdenken

ChatGPT
ChatGPT gehört für mich vor allem in die Ideen- und Planungsphase.
Wenn mir beispielsweise eine neue Idee für ein digitales Produkt einfällt, nutze ich KI nicht einfach, um mir das komplette Projekt erstellen zu lassen. Interessanter finde ich, gemeinsam verschiedene Richtungen durchzuspielen.
Ich nutze ChatGPT beispielsweise für:
Brainstorming, neue Geschäftsideen, Gliederungen, Blogartikel, Social-Media-Ideen, YouTube-Skripte, SEO-Ideen, Produktbeschreibungen, Checklisten und zum Hinterfragen bestehender Konzepte.
Besonders praktisch finde ich eine andere Vorgehensweise: Statt nur zu fragen „Was soll ich machen?“, lasse ich mir Fragen stellen.
Zum Beispiel:
„Stelle mir zehn kritische Fragen zu dieser Geschäftsidee, bevor ich sie umsetze.“
Dadurch wird KI für mich eher zum Sparringspartner.
ChatGPT kann kostenlos genutzt werden. Daneben gibt es kostenpflichtige Tarife; ChatGPT Plus kostet derzeit 20 US-Dollar pro Monat.
Mein Einsatz: Ideen → hinterfragen → Varianten entwickeln → selbst entscheiden.
2. Canva – meine Zentrale für Grafiken

Canva
Canva verwende ich überall dort, wo ich schnell visuelle Inhalte benötige.
Dazu gehören bei mir beispielsweise:
Instagram-Posts, Pinterest-Grafiken, YouTube-Thumbnails, Präsentationen, PDFs, Infografiken, Werbematerialien und einfache Layouts.
Gerade für ein kleines Unternehmen finde ich es praktisch, nicht wegen jeder einzelnen Grafik einen komplett neuen Workflow aufbauen zu müssen.
Wichtig ist mir allerdings die Wiedererkennung. Deshalb versuche ich, Farben, Schriften und bestimmte Gestaltungselemente wiederholt einzusetzen.
Canva Free kostet 0 Euro. Canva Pro wird auf der aktuell angezeigten deutschen Preisseite mit 110 Euro pro Jahr für eine Person angeboten. Canva weist darauf hin, dass Preise je nach Standort variieren können.
Mein Einsatz: Eine Idee → verschiedene Formate → überall ein ähnlicher Auftritt.
3. CapCut – Videos ohne kompliziertes Schnittprogramm

CapCut
Für Videos möchte ich persönlich keinen unnötig komplizierten Workflow.
Genau dafür eignet sich CapCut.
Ich kann damit beispielsweise längere YouTube-Aufnahmen schneiden und daraus anschließend kurze Inhalte für Shorts oder Social Media erstellen.
Interessant sind für mich unter anderem:
Videos schneiden, Pausen entfernen, Untertitel erstellen, Musik und Soundeffekte ergänzen, Übergänge einsetzen, Hochformat-Clips erstellen und einzelne Szenen aus längeren Videos wiederverwenden.
Mein Ziel ist dabei nicht, aus jedem Video eine Hollywood-Produktion zu machen. Ein Schnitt soll das Video angenehmer machen – aber meine Persönlichkeit nicht herausschneiden.
CapCut bietet kostenlose Funktionen sowie kostenpflichtige Standard- und Pro-Angebote. Beim Pro-Preis nenne ich bewusst keinen festen Betrag: CapCut selbst weist darauf hin, dass der aktuelle Preis je nach Region, Gerät und Angebot unterschiedlich sein kann. Es gibt monatliche und jährliche Abonnements.
Mein Einsatz: 1 Aufnahme → YouTube-Video → mehrere kurze Clips.
4. Google Trends – bevor aus einer Vermutung ein Thema wird
Google Trends
Google Trends finde ich besonders interessant, wenn ich wissen möchte, wie sich das Suchinteresse an einem Thema entwickelt.
Angenommen, ich habe zwei mögliche Themen für einen Blogartikel. Dann kann ich verschiedene Suchbegriffe miteinander vergleichen und mir ansehen, wie sich das Interesse über einen bestimmten Zeitraum entwickelt.
Ich kann außerdem nach Ländern und Regionen filtern und verwandte beziehungsweise zunehmende Suchanfragen entdecken.
Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied:
Google Trends zeigt keine einfachen absoluten Suchvolumina.
Die Daten werden normalisiert und auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt. Ein Wert von 100 bedeutet also nicht automatisch „100 Suchanfragen“. Deshalb verwende ich Trends als Orientierung und nicht als Erfolgsgarantie.
Für meine Arbeit kann daraus beispielsweise entstehen:
Idee → Suchbegriffe vergleichen → Entwicklung ansehen → Thema auswählen → Content erstellen.
Kosten: Die normale Nutzung von Google Trends ist kostenlos.
5. Google Search Console – so sehe ich, wie Google meine Website findet

Google Search Console
Während Google Trends zeigt, wonach allgemein gesucht wird, beantwortet die Search Console eine andere Frage:
Wie wird meine eigene Website über Google gefunden?
Das finde ich besonders wertvoll.
Ich kann beispielsweise sehen, bei welchen Suchanfragen meine Seiten erscheinen, wie häufig sie eingeblendet werden und wie viele Klicks daraus entstehen.
Außerdem hilft die Search Console dabei, Indexierungsprobleme zu erkennen und Google über neue oder aktualisierte Inhalte zu informieren. Google bezeichnet die Search Console selbst als kostenlosen Dienst.
Ein einfaches Beispiel:
Blogartikel veröffentlichen → Google indexiert ihn → erste Impressionen → Suchbegriffe entdecken → Inhalt weiterentwickeln.
Gerade nach dem Start einer neuen Website finde ich das wesentlich interessanter, als jeden Tag nur nach dem eigenen Firmennamen zu googeln. 😉
Kosten: 0 CHF.
6. Google Analytics – was machen Besucher auf meiner Website?

Google Analytics
Google Analytics geht noch einen Schritt weiter.
Hier interessiert mich nicht primär, wie jemand über die Google-Suche gefunden hat, sondern was auf der Website passiert.
Beispielsweise:
Woher kommen Besucher? Welche Seiten werden angesehen? Welche Inhalte funktionieren? Wie bewegen sich Besucher durch die Website?
Google Analytics ermöglicht dafür Berichte und detailliertere explorative Analysen mit Tabellen, Diagrammen, Segmenten und Filtern.
Ich versuche allerdings, mich nicht in hundert Kennzahlen zu verlieren.
Eine Statistik ist für mich besonders interessant, wenn daraus eine Frage entsteht wie:
Was kann ich beim nächsten Mal besser testen?
Die Standardversion von Google Analytics kann kostenlos für Website- und App-Statistiken genutzt werden.
7. Meta Business Suite – Facebook und Instagram an einem Ort

Meta Business Suite
Wenn man mehrere Social-Media-Kanäle betreibt, kann schnell viel Zeit für Kleinigkeiten verloren gehen.
Meta Business Suite nutze ich deshalb vor allem für die Organisation von Facebook und Instagram.
Statt beide Plattformen komplett getrennt zu behandeln, können dort beispielsweise Inhalte vorbereitet und Veröffentlichungen organisiert werden.
Für mich ist das besonders interessant, wenn ich Content bereits im Voraus produziert habe.
Dann kann aus:
„Was soll ich heute posten?“
eher werden:
Ideen sammeln → Inhalte produzieren → vorbereiten → planen → veröffentlichen.
Die grundlegende Meta Business Suite ist kostenlos nutzbar. Kosten entstehen natürlich, wenn zusätzlich bezahlte Facebook- oder Instagram-Werbung geschaltet wird.
8. Google Drive – damit mein Online-Business nicht im Datei-Chaos endet

Google Drive
Dieses Tool klingt vielleicht weniger aufregend als KI oder Videobearbeitung – für mich ist Organisation aber mindestens genauso wichtig.
In Google Drive lassen sich beispielsweise:
Fotos, Videos, PDFs, Texte, Ideen, Dokumente und andere Projektdateien organisieren und geräteübergreifend verfügbar halten.
Ich würde dabei von Anfang an eine einfache Ordnerstruktur verwenden, beispielsweise:
Online-Business → YouTube → Social Media → Produkte → Website → Marketing → Archiv
Das klingt banal. Sobald allerdings Hunderte Bilder, Videos und verschiedene Versionen eines Dokuments vorhanden sind, macht eine vernünftige Struktur einen gewaltigen Unterschied.
Für geschäftliche Nutzung gibt es außerdem Google Workspace. In der Schweiz kostet der Business Starter aktuell beispielsweise CHF 7 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Bindung beziehungsweise CHF 8.40 bei flexibler Abrechnung und umfasst 30 GB gemeinsamen Speicher pro Nutzer.
Für ein kleines Projekt muss man allerdings nicht automatisch mit einem kostenpflichtigen Business-Tarif starten.
Brauche ich wirklich alle 8 Tools?
Nein.
Und genau das ist vielleicht der wichtigste Punkt dieses Artikels.
Mehr Tools bedeuten nicht automatisch ein besseres Online-Business.
Ich würde zuerst überlegen:
Was möchte ich erreichen?
Und danach:
Welches Werkzeug hilft mir dabei?
Für mich könnte ein einfacher Workflow beispielsweise so aussehen:
💡 ChatGPT → Idee entwickeln📈 Google Trends → Interesse untersuchen🌐 Website → Angebot präsentieren🎨 Canva → Content gestalten🎬 CapCut → Video produzieren📱 Meta Business Suite → Inhalte veröffentlichen🔎 Search Console → Google-Sichtbarkeit beobachten📊 Analytics → Verhalten analysieren📁 Drive → alles ordentlich organisieren
Moment – jetzt sind aus acht Werkzeugen plötzlich neun Schritte geworden.
Keine Sorge, ich verkaufe keine Mathematikkurse. 😄
Tools sind Werkzeuge – die Umsetzung bleibt entscheidend
Ein gutes Tool kann Arbeit vereinfachen, Zeit sparen oder neue Möglichkeiten eröffnen. Es ersetzt aber weder eine durchdachte Idee noch deren Umsetzung.
Und auch beim Aufbau einer Website muss nicht jeder alles selbst erledigen.
Genau hier setzt onlineverkaufen.ch an: Neben digitalen Produkten entstehen dort auch schlüsselfertige Webseiten und digitale Konzepte für Menschen, die eine Idee umsetzen möchten, aber nicht jeden technischen und gestalterischen Schritt selbst übernehmen wollen.
Denn manchmal ist das sinnvollste Werkzeug nicht noch eine weitere Software – sondern Unterstützung bei der Umsetzung.













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